- Apple hat eine neue Produktkategorie mit der Computer-Brille Apple Vision Pro eingefĂŒhrt.
- Der Gewinn des Unternehmens stieg um 13 Prozent auf 33,9 Milliarden Dollar.
- Apple stieg im vergangenen Jahr zum weltgröĂten Smartphone-Anbieter auf und löste den langjĂ€hrigen Spitzenreiter Samsung ab.
- Das China-GeschÀft enttÀuscht durch politische Spannungen und lokale Konkurrenten.
- Der Umsatz des Unternehmens stieg ĂŒberraschend um zwei Prozent auf 119,58 Milliarden Dollar.
Es gibt einige Hinweise, dass Apple Vision Pro die neueste Produktinnovation des Technologie-Riesen sein könnte. Nachdem das GeschĂ€ft in China eine Weile rĂŒcklĂ€ufig war, berichtete das Unternehmen nun von einer leichten Erholung. Ein wichtiger Reiz fĂŒr das Unternehmen ist der Erfolg der neuesten iPhone-Generation, insbesondere in aufstrebenden MĂ€rkten auĂerhalb Chinas. Dies fĂŒhrte zu einem ĂŒberraschenden Anstieg des Konzernumsatzes um zwei Prozent auf 119,58 Milliarden Dollar (110,34 Milliarden Euro). Der Gewinn pro Aktie ĂŒbertraf ebenfalls die Erwartungen der MĂ€rkte.
EnttÀuschendes China-GeschÀft
Trotzdem enttĂ€uschte das China-GeschĂ€ft erneut, durch politische Spannungen zwischen China und den USA sowie durch lokale Konkurrenten, die leistungsstarke Produkte auf den Markt gebracht haben. Um dem entgegenzuwirken, fĂŒhrte Apple seltene Rabattaktionen durch. Insgesamt konnte das Unternehmen den Gewinn um 13 Prozent auf 33,9 Milliarden Dollar steigern.
iPhone-Erfolg und neue Produktkategorie
WĂ€hrend der iPhone-Umsatz die Analysten-Prognosen ĂŒbertraf, verfehlte Apple im DienstleistungsgeschĂ€ft, bei den Mac-Computern und dem iPad die Markterwartungen. Doch zum ersten Mal seit fast einem Jahrzehnt hat das Unternehmen eine neue Produktkategorie mit der Computer-Brille Apple Vision Pro eingefĂŒhrt. Diese soll ein ârĂ€umlicher Computerâ sein, mit dem sich Nutzer digitale Inhalte in ihrer realen Umgebung anzeigen lassen können.
Apple löst Samsung ab
Insgesamt war das iPhone erneut der Haupttreiber des GeschĂ€fts mit einem Umsatzplus von sechs Prozent auf 69,7 Milliarden Dollar. Apple stieg im vergangenen Jahr zum weltgröĂten Smartphone-Anbieter auf und löste den langjĂ€hrigen Spitzenreiter Samsung ab.
Entgegen der positiven Entwicklungen war Apple jedoch vorsichtig in der Prognose fĂŒr das kommende Vierteljahr. Aufgrund einer Produktionspause beim iPhone 14 Pro wird der Umsatz voraussichtlich etwa gleich bleiben. Dies fĂŒhrte zu einem Abschlag von knapp drei Prozent bei der Apple-Aktie im nachbörslichen Handel.