- Das neueste Modell der iPhone-Linie implementiert Face ID, den A18-Chip und USB-C-Konnektivität. Das iPhone SE wird erstmals mit einem 6,1-Zoll-OLED-Display ausgestattet. Apples preisgünstigstes iPhone nutzt jetzt OLED-Technologie, während MacBook Pro-Modelle dies nicht tun. Ein OLED-MacBook wird frühestens 2027 erwartet. Apple setzt auf Qualitätspriorität vor schneller Umsetzung bei neuen Technologien.
Das neueste Modell von Apples erschwinglicher iPhone-Linie markiert die bedeutendste Erneuerung in ihrer Geschichte. Mit der Implementierung von Face ID, dem brandneuen A18-Chip und USB-C-Konnektivität werden nahezu alle Bereiche des Geräts überarbeitet. Doch die Einführung eines 6,1-Zoll-OLED-Displays ist wohl die bemerkenswerteste Neuerung. Erstmals erhält das umbenannte iPhone SE eine vollflächige Frontansicht, nun bereichert durch den Einsatz des fortschrittlichen OLED-Bildschirms. Dies birgt eine interessante Ironie: Apple hat bei seinen teureren MacBooks noch keine OLED-Technologie eingesetzt.
Der OLED-Kontrast
Während Apples preisgünstigstes iPhone nun mit OLED ausgestattet ist, bleibt dies bei den leistungsstarken MacBook Pro-Modellen aus. Ein iPhone 16e für 599 Dollar rühmt sich eines OLED-Panels, während Nutzer eines 1.599 Dollar teuren MacBook Pro ohne diese Technologie auskommen müssen. Trotz der unvergleichlichen Qualität von Apples Mini-LED-Displays bleibt die Frage bestehen, wann MacBooks endlich mit OLED-Displays nachziehen. Die Wettbewerber haben bereits einen Vorsprung, da sie kontinuierlich verbesserte OLED-Panels auf den Markt bringen.
Apple arbeitet bereits an der Implementierung von OLED-Technologie für kommende MacBook-Modelle. Doch mit einem Erscheinungstermin, der frühestens 2027 erwartet wird, müssen sich MacBook-Liebhaber noch gedulden. Dies bedeutet, dass aktuelle Modelle, die in diesem Jahr ohne OLED auf den Markt kommen, weiterhin auf Mini-LED-Technologie setzen müssen. Wiederum zeigt sich die Philosophie von Apple, die Qualitätspriorität vor Geschwindigkeit zu setzen.
Eine Geduldprobe
Diese Strategie hat zwar schon bemerkenswerte Ergebnisse hervorgebracht, doch ist die Sehnsucht nach einem OLED-MacBook kaum zu übersehen. Das Warten auf die OLED-Technologie fühlt sich quälend an, wenn man bedenkt, dass Smartphones wie das iPhone 16e bereits in diesen Genuss kommen. Apples Streben nach Perfektion zeigt sich in den beeindruckenden Displays der aktuellen MacBooks, die trotz Mini-LED durch Helligkeit und Klarheit bestechen. Doch der Wunsch nach einem OLED-Display bleibt bestehen, und die Branche schaut gespannt auf die nächsten Schritte. Die Spannung und Erwartungshaltung steigen.