- “The First Avenger” galt 2011 als Höhepunkt und bester Marvel-Film. Der Film beeindruckt durch Chemie zwischen Hayley Atwell und Chris Evans. “The First Avenger” kombiniert Kriegsfilm und klassischen Superheldenfilm. Tommy Lee Jones und Stanley Tucci brillieren als Nebendarsteller. Ensemble gehört zu den besten Nebenbesetzungen im Marvel-Universum.
Als im Jahr 2011 “The First Avenger” erstmals in die Kinos kam, war der Begriff eines Avengers noch relativ neu. Die Welt der Marvel-Filme befand sich im Aufbau und definierte gerade ihren unverkennbaren Stil. Damit einhergehend unterlagen die frühen Filme sowohl einigen Höhen als auch Tiefen. Damals galt “The First Avenger” als ein nahezu unanfechtbarer Höhepunkt und möglicherweise als der beste Marvel-Film bis dahin.
Die Stars und ihre Chemie
Ein Blick auf diesen Film in der heutigen Zeit könnte ihn beinahe nostalgisch erscheinen lassen. Zwar war das Budget im Vergleich zu heutigen Marvel-Kolossen überschaubar, dennoch beeindruckt der Film durch seinen eigenen Rhythmus und eine ausgewogene Besetzung. Ein besonders starkes Element ist die Chemie zwischen den Hauptdarstellern. Hayley Atwell überzeugte so sehr, dass man realisierte, dass die einzige glückliche Lösung für Steve Rogers darin bestand, sich wieder mit ihr zu vereinen. Atwell bringt in jedem Moment, den sie auf der Leinwand hat, ihre immense Begabung zum Ausdruck.
Der Blick auf den weiteren Verlauf der Marvel-Filmreihe zeigt, dass Atwells Auftritte rar blieben, aber sie bleibt bis heute eine brillante Casting-Entscheidung. Ihre natürliche Verbindung zu Chris Evans ist spürbar und essentiell. Diese Chemie zwischen Peggy und Steve entwickelt sich schon lange bevor er ein Muskelpaket wird.
Einzigartige Struktur des Films
Der Film weist zudem eine bemerkenswerte Struktur auf. “The First Avenger” ist zwar eine Ursprungsgeschichte, doch sie unterscheidet sich von anderen wie etwa “Iron Man”. Captain America verbringt einen Großteil des Films, ohne sich heroisch zu verhalten. Dank seiner übermenschlichen Kraft setzt das US-Militär ihn dafür ein, die Truppen im Zweiten Weltkrieg zu unterstützen. Erst im letzten Drittel des Films nimmt er richtig Fahrt auf, wobei die Action hier nicht den Hauptfokus bildet. Der Film vereint Elemente des Kriegsfilms und des klassischen Superheldenfilms und verleiht ihm damit seine einzigartige Qualität.
Herausragende Nebendarsteller
Die Nebenbesetzung trägt maßgeblich zu diesem gelungenen Zusammenspiel bei. Tommy Lee Jones zeigt sich in einer Rolle, die eher als klischeebelasteter Militärbeamter hätte enden können, herausragend. Sein charakteristisches Präsenzvermögen hebt den Film auf ein neues Level. Ebenso fesselnd ist Stanley Tucci als der vom Schicksal gezeichnete Wissenschaftler hinter dem Superserum. Auch Sebastian Stan überzeugt in seiner Rolle als Bucky. Insgesamt bildet dieses Ensemble eine der besten Nebenbesetzungen innerhalb des Marvel-Universums.