- Berichte häufen sich über gefälschte E-Mails im Namen renommierter Unternehmen wie der Telekom, die angeblich über verpasste Anrufe informieren. Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt davor, auf Links in diesen E-Mails zu klicken, da sie zu Phishing-Seiten führen können. Gefälschte E-Mails enthalten oft kreuz und quer zusammengewürfelte Telefonnummern und falsche Absenderadressen. Fehlendes offizielles Telekom-Logo und unpersönliche Anrede sind Erkennungsmerkmale. Bei verpassten Anrufen benachrichtigt die Telekom eher per SMS oder Voicemail-App.
In den letzten Wochen häufen sich Berichte über dubiose E-Mail-Benachrichtigungen im Namen renommierter Unternehmen, wie etwa der „Telekom“, die angeblich über einen verpassten Anruf informieren sollen. In der elektronischen Post befindet sich ein vermeintlich hilfreicher Link, der es Empfängern ermöglichen soll, eine hinterlassene Sprachnachricht rasch abzuspielen. Doch bei aller Neugierde ist Vorsicht geboten. Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen warnt eindringlich davor, auf solche Links zu klicken, da sie in die Falle einer Phishing-Seite führen können.
Gefälschte Absender und Telefonnummern
Bei genauerer Betrachtung stellt sich heraus, dass an diesen E-Mails nichts authentisch ist. Die angezeigte Telefonnummer des vermeintlichen Anrufers ist kaum mehr als eine kreuz und quer zusammengewürfelte Folge von acht Ziffern. Auch die vermeintliche Absenderadresse entpuppt sich bei genauer Prüfung als Trugbild, sie stammt keineswegs von der Telekom, sondern von gewieften Betrügern. Diese perfide Masche zeigt sich einmal mehr als Fortsetzung unlauterer Methoden, ahnungslose Nutzer in die Irre zu führen.
Erkennungsmerkmale betrügerischer E-Mails
Zusätzlich rügen Verbraucherschützer weitere Zeichen, die auf eine Fälschung hinweisen. Dazu zählen das Vorenthalten des offiziellen Telekom-Logos und eine distanzierte, unpersönliche Anrede wie etwa „Liebe(r) Kunde/Kundin“. Diese Details sollten jeden aufmerksam werden lassen. Der präzise Rat der Experten lautet daher: Solche E-Mails sollten unverzüglich in den Spam-Ordner verschoben werden, ohne zuvor den enthaltenen Link anzutippen oder auf die Nachricht zu erwidern. Dies ist der sicherste Weg, sich vor den hinterhältigen Versuchen der Betrüger zu schützen.
Sollte es sich tatsächlich um einen verpassten Anruf handeln, ist meist mit einer Benachrichtigung per SMS oder über die Voicemail-App zu rechnen. Die Telekom verschickt in solchen Fällen eher keine E-Mails. Seien Sie wachsam und vertrauen Sie auf Ihr Bauchgefühl, um nicht in die Falle solcher betrügerischen Machenschaften zu tappen. Es gilt, die digitale Welt mit einem gesunden Maß an Vorsicht zu navigieren, um bösen Überraschungen vorzubeugen.