- Lizzy Caplan sollte neben Channing Tatum in einer nie realisierten X-Men-Ausgründung spielen. Das Projekt konzentrierte sich auf den Mutanten Gambit, wurde aber nach der Disney-Fox-Fusion 2019 eingestellt. Die geplante Screwball-Komödie sollte ungewöhnlichen Unterhaltungswert bieten. Channing Tatum hatte seit den späten 2000er Jahren Interesse an der Rolle des Gambit. Nach jahrelanger Verzögerung spielte Tatum Gambit schließlich 2024 in einem Film, der positive Kritiken erhielt.
Lizzy Caplan, bekannt aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, teilte kürzlich die spannenden Pläne einer nie realisierten X-Men-Ausgründung mit, in der sie neben Channing Tatum hätte spielen sollen. Das ambitionierte Projekt, das sich auf den beliebten Mutanten Gambit, alias Remy LeBeau, konzentrieren sollte, wurde nach der Fusion von Disney und Fox im Jahr 2019 abrupt eingestellt. “Es war eine wirklich coole Idee,” äußerte Caplan in einem Interview. “Es ist merkwürdig, dass es gestrichen wurde. Solche Filme werden normalerweise nicht eingestampft.” Ihr Bedauern über das eingemottete Projekt unterstreicht die kreative Vision, die nie das Licht der Filmwelt erblickte.
Ein Film, der nie war
Die Nachricht von Caplans Beteiligung an dem Gambit-Film verbreitete sich 2017, und die Schauspielerin gibt zu, zu dieser Zeit bereits an Bord gewesen zu sein. Sie traf sich sogar mehrfach mit Tatum, um die Details des Films zu erörtern und die Handlung zu besprechen, die viele Fans überrascht hätte. “Wir waren schon weit fortgeschritten und standen kurz davor, mit den Dreharbeiten zu beginnen,” erinnerte sich Caplan. “Es gab sogar einen Starttermin. Ich hatte mehrere Meetings mit Channing und den Produzenten.” Die geplante Umsetzung als Screwball-Komödie im Stil der 30er Jahre innerhalb des X-Men-Universums versprach ungewöhnlichen und originellen Unterhaltungswert.
Die Überlegungen, Tatum als den kartenspielenden Gambit auftreten zu lassen, datieren bereits auf die späten 2000er Jahre zurück. TaylKitsch verkörperte den Charakter erstmals in “X-Men Origins: Wolverine” im Jahr 2009. Tatum trat 2014 für eine eigenständige Gambit-Verfilmung an, doch die Projektentwicklung wurde von zahlreichen Rückschlägen und Wechseln auf der Regisseursposition geprägt. Trotz der Bemühungen und verschiedenen involvierten Regisseure wie Doug Liman und Gore Verbinski fiel das Projekt schließlich der Unternehmensfusion zum Opfer.
Ein Happy End für Tatum?
Nach jahrelangem Warten erhielt Tatum schließlich doch noch die Gelegenheit, Gambit in einem 2024 erschienen Film zu spielen, der begeisterte Kritiken erntete. Ryan Reynolds, ein prominenter Kollege aus dem Marvel-Universum, hob das Interesse von Marvel an der Figur hervor: „Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was hinter verschlossenen Türen bei den Buchhaltergesprächen von Marvel vor sich geht, aber sie sind besessen von ihm in dieser Rolle,“ sagte Reynolds. “Es ist wie in meiner eigenen Erfahrung: Wenn man einmal zeigt, dass es funktioniert, dann ist das genau das, was sie brauchen. Manchmal müssen sie es nur in Aktion sehen.”
In der Welt der Blockbuster ist es nicht ungewöhnlich, dass vielversprechende Projekte aus einer Vielzahl von Gründen auf Eis gelegt werden. Dennoch bleibt die Vorstellung einer Screwball-Komödie mit einem klugen und listigen Mutanten als Hauptcharakter ein reizvoller Gedanke, der bei den Fans sicher weiterhin die Fantasie beflügeln wird.