- Nvidia könnte bald die RTX 5090 GPUs auf den Markt bringen, nachdem sie Verzögerungsprobleme lösen. Der Überschuss an B200-Chips kann zur Produktion der RTX 50-Serie genutzt werden, um Engpässe zu bewältigen. Ähnlich betroffen wie die RTX 5090 sind auch die RTX 5080, RTX 60 und RTX 70 Serien, die mit Verzögerungen kämpfen. Der Überschuss der GB100-Dies könnte in die neue Architektur der RTX 5090 integriert werden, um die Knappheit zu beheben. Scalper tragen zur Knappheit bei, indem sie GPUs in großen Mengen kaufen und weiterverkaufen.
Nvidia steht möglicherweise kurz vor der Lösung einiger Verzögerungsprobleme und könnte bald in der Lage sein, die RTX 5090 GPUs für Verbraucher auf den Markt zu bringen. Diese Hoffnung begründet sich auf einem cleveren strategischen Umweg. Die Engpässe begannen ursprünglich, weil Zwischenhändler massenhaft Komponenten aufkauften, doch könnte sich dies ändern, falls Nvidia diese neue Strategie umsetzt. Stellen Sie sich vor, Nvidia hat Unmengen an TSMC-Ausbeuten für den B200-Chip erworben, obwohl sich der Bedarf drastisch verringert hat. Die Verwertung überschüssiger B200-Chips für die Produktion der RTX 50-Serie könnte den aktuellen Überfluss an Lagerbeständen bewältigen.
Potenzielle Lösung für das Komponentenproblem
Der Leaker deutete an, dass der Komponentenzulieferer eventuell das aktuelle Problem der RTX 5090-Knappheit lösen könnte, indem Nvidia die B200 Datenzenter-GPUs für die Produktion ihrer High-End-Grafikkarten nutzt. Die Nachfrage nach den Nvidia B200-Chips ist aktuell stark gesunken, was zu einem Überschuss geführt hat. Es wird berichtet, dass Nvidia möglicherweise die überschüssigen GB100-Dies, die in den B200-GPUs enthalten sind, in die neue GB202-Architektur für die RTX 5090 integriert. Sollte dies zutreffen, könnte das die aktuelle Knappheit beheben.
Die RTX 5090 ist nicht die einzige Nvidia GPU mit Verzögerungen. Es wird berichtet, dass auch die RTX 5080 Grafikkarte, die bereits im Januar unter limitierter Verfügbarkeit auf den Markt kam, mit massiven Knappheiten kämpft. Der Gesamtbedarf in Verbindung mit der künstlich gesteigerten Nachfrage durch Zwischenhändler verschlimmert das Verfügbarkeitsproblem weiter. Bisher ist unklar, ob die RTX 5080 bald in größerem Umfang verfügbar sein wird.
Weitere Verzögerungen und Produktionsherausforderungen
Auch die GPUs der RTX 60 und RTX 70 Serien sind von diesen Verzögerungen betroffen und werden erst im April erwartet. Gründe für die Verzögerungen sind vielschichtig und beinhalten mögliche interne Kommunikationsprobleme bei Nvidia und eine starke Fokussierung auf GPUs zur Unterstützung von Künstlicher Intelligenz. Des Weiteren sollen einige GPUs auf Leistungs- und Funktionsprobleme gestoßen sein. Die Verfügbarkeit der GPUs zur Vorbestellung wird gegen Ende Februar erwartet, doch das tatsächliche Erscheinungsdatum ist noch unklar.
Bemerkenswert ist, dass die aktuellen Engpässe nicht nur auf die hohe Nachfrage zurückzuführen sind, sondern auch auf die Vorgehensweise von Scalpern, die GPUs in großen Mengen kaufen, um sie zu überhöhten Preisen weiterzuverkaufen. Diesem Verhalten wird bereits seit geraumer Zeit bei fast jedem GPU-Launch Aufmerksamkeit geschenkt. Verbraucher und Enthusiasten müssen daher besonders wachsam bleiben, um nicht Opfer solch überhöhter Preismechanismen zu werden. Trotz aller Marktherausforderungen bleibt die Hoffnung, dass Nvidia durch ein geschicktes Ressourcen-Management mit Anpassung der Bauteilstrategie die großen Nachfragen langfristig erfüllen kann.