- Mobiltelefone bieten Funktionen wie das Notfall-SOS-System auf Google Pixel-Smartphones, das Notrufe und Alarme an Kontakte senden kann. Eine aktivierte Videoaufnahmefunktion kann ungewollte intime Aufnahmen versenden, wenn die Notfallfunktion versehentlich aktiviert wird. Der Vorfall, bei dem eine peinliche Aufnahme humoristisch in sozialen Netzwerken geteilt wurde, zeigt die Risiken der Technologie. Solche Pannen passieren nicht nur bei Google, sondern auch bei Apple-Geräten, wenn Notfallfunktionen unabsichtlich aktiviert werden. Die Technik erfordert Vorsicht, um ungewollte Komik zu vermeiden und die Sicherheit zu gewährleisten.
Mobiltelefone haben sich längst zu unverzichtbaren Gefährten entwickelt, die weit über das Telefonieren hinaus zahlreiche Funktionen bieten, um unsere Sicherheit zu erhöhen. Eine dieser Funktionen, die auf Google Pixel-Smartphones zu finden ist, ist das Notfall-SOS-System. Es kann einen Notruf absetzen und gleichzeitig einen Alarm an vordefinierte Freunde oder Familienmitglieder senden. Besonders bemerkenswert ist die optionale Videoaufnahmefunktion, die die Umgebung erfasst und dieses Material ebenfalls an die Notfallkontakte weiterleitet.
Wenn Sie dieses Feature aktiviert haben – idealerweise nach sorgfältiger Abwägung und Warnung von Google –, sollten Sie hoffen, dass es niemals versehentlich ausgelöst wird. Leider erlebte ein Nutzer genau das Gegenteil, als die Funktion irrtümlich aktiviert wurde und seine freizügige Lage an zahlreiche Freunde weiterleitete.
Ungewollte Enthüllung
Der Vorfall verbreitete sich humoristisch in sozialen Netzwerken, begleitet von Bildnachweisen und dem von ihrem Pixel-Telefon aufgenommenen Video, welches sie in gänzlich natürlichem Zustand zeigte. Der Beitrag beschreibt amüsant, wie das Telefon anfing zu klingeln und besorgte Nachrichten eintrafen. Freunde zeigten weniger Besorgnis um die Sicherheit des Nutzers, als viel mehr um die Tatsache, dass das Pixel ihnen ein intimes Bild übermittelt hatte. Auslöser war das wiederholte Drücken der Power-Taste, um einen morgendlichen Alarm zu stummschalten. Drückt man diesen Knopf fünfmal hintereinander, aktiviert sich die Notfallfunktion auf Pixel-Geräten.
Neben automatischen Notrufen an die entsprechenden Dienste startet auch eine automatisierte Benachrichtigung an alle konfigurierten Notfallkontakte. Besonders gefährlich wird es, wenn die Videoaufnahmefunktion aktiviert ist, die bei jedem laufenden Gespräch mit Notfalldiensten oder bei jeglicher Nutzung anderer Apps ein Video aufzeichnet.
Technologie und Missgeschicke
Solche Aufzeichnungen können bis zu 45 Minuten dauern und werden über einen speziellen Link mit den Kontakten geteilt. Der Link bleibt deaktivierbar und verfällt bei starker Nutzung entsprechend den Sicherheitsprotokollen automatisch. Diese Funktion, so durchdacht sie auch ist, legt die Voraussetzung, dass Notfallkontakte eingerichtet sind, und hat sich als Rettungsanker für Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen oder für Vielreisende erwiesen, die schnell Hilfe benötigen könnten.
Doch wie das geschilderte Beispiel zeigt, kann diese Funktion in unvorhergesehenen Situationen unfreiwillig komisch wirken. Wie eine Nutzerin in einem weiteren Kommentar berichtet, passierte ihr ein ähnliches Missgeschick, als sie das SOS-Feature erstmals im Badezimmer testete – was zu ähnlich merkwürdigen Bildern führte. Geschichten dieser Art sind keine Seltenheit und zeigen, wie überraschend technische Hilfsmittel den Alltag beeinflussen können.
Solche Pannen sind nicht nur auf das Google-Ökosystem beschränkt. Auch in der Apple-Welt, mit dem iPhone und der Apple Watch, sind ähnliche Vorfälle dokumentiert. Diese unfreiwilligen Notrufe erregen häufig die Aufmerksamkeit der Notfalldienste. Ihnen wird empfohlen, den Anruf zu beantworten und das Missverständnis aufzuklären, anstatt einfach aufzulegen, um Missverständnisse zu vermeiden und die eigene Sicherheit nicht zu gefährden.