- Spotify Wrapped ist ein jährliches Highlight, bei dem Nutzer ihre Hörgewohnheiten teilen. Viele Nutzer sind jedoch zurückhaltend, ihr Wrapped zu teilen, da es “Guilty Pleasures” oder irrelevante Playlists enthalten könnte. Spotify bietet die Möglichkeit, bestimmte Playlists von den Statistiken auszuschließen, um das Wrapped-Ergebnis zu optimieren. Der private Hörmodus schützt sowohl Empfehlungen als auch das Spotify Wrapped vor ungewollten Einflüssen. Der Wechsel zu einem Familienplan verhindert, dass die Hörgewohnheiten anderer Mitglieder das Wrapped beeinflussen.
Spotify Wrapped hat sich zu einem wahren Ereignis entwickelt. Sobald der Streaming-Riese seine jährliche Zusammenfassung der Benutzerhörgewohnheiten veröffentlicht, können Sie sicher sein, dass Ihre Social-Media-Feeds mit den am meisten gespielten Songs, der Anzahl der gehörten Stunden und stolzen Bekundungen über Superfan-Status überflutet werden. Doch nicht jeder fühlt sich wohl dabei, sein Spotify Wrapped mit anderen zu teilen. Manche Nutzer haben Playlists, die von musikalischen „Guilty Pleasures“ dominiert werden oder die ihrer Kinder, oder von Künstlern, zu denen sie keinen Bezug mehr haben. Wenn Sie am Ende des Jahres ein Spotify Wrapped präsentieren möchten, das wirklich widerspiegelt, wer Sie sind und welche Musik Sie tatsächlich mögen (oder zumindest bereit sind, dazu zu stehen), bedarf es einiger Vorbereitungen, und zwar lange im Voraus.
Anpassung Ihrer Playlists
Zum Glück bietet der Streaming-Dienst einige Möglichkeiten, um die persönlichen Anhörungen so zu gestalten, dass sie für Ihr Wrapped-Ergebnis optimal sind. Sie haben die Wahl, bestimmte Wiedergabelisten von Ihrer Spotify Wrapped Statistik auszuschließen. Vielleicht ist es eine Playlist, die ständig im Fitnessstudio läuft oder als Hintergrundmusik beim Arbeiten. Dazu gehen Sie zur entsprechenden Playlist in der Webanwendung, auf dem Desktop oder in der mobilen App. Dort klicken Sie oben rechts auf die drei Punkte in der Trackliste und wählen „Von deinem Geschmacksprofil ausschließen“. Damit beeinflusst diese Playlist das von Spotify erstellte Profil nicht mehr – es sei denn, Sie entscheiden sich, sie wieder zu integrieren. Auch wenn die Titel solcher Playlists nicht zu Ihren Top-Künstlern und -Songs des Jahres zählen, werden sie dennoch zu Ihrer gesamten Hörzeit gerechnet.
Private Hörsessions nutzen
Eine weitere Möglichkeit, sowohl Ihre Empfehlungen innerhalb der Spotify-App als auch Ihr Spotify Wrapped Ende des Jahres zu schützen, ist die Aktivierung des privaten Hörmodus. Dieser Modus speichert nicht, welche Titel gehört werden, ähnlich wie der Inkognitomodus beim Browsen. Auf dem Desktop beginnen Sie eine private Session, indem Sie oben rechts auf Ihr Profilbild klicken und „Private Session“ auswählen. Bei der mobilen App tippen Sie oben links auf Ihr Profilbild, gehen Sie zu “Einstellungen”, dann zu „Datenschutz und Social“ und aktivieren den Schalter für die „Private Session“. Beachten Sie, dass private Sessions automatisch beendet werden, wenn Sie die Spotify-App schließen und neu starten oder nach sechs Stunden Wiedergabe; bei längerer Nutzung wird das Verhalten plötzlich wieder nachvollziehbar.
Überlegung: Family-Account
Eine andere Überlegung, die sich deutlich von den bisherigen unterscheidet, ist das Umsteigen auf einen Familienplan. So vermeiden Sie, dass Ihr Spotify Wrapped von den Hörgewohnheiten anderer Familienmitglieder beeinflusst wird. Dies kann finanziell etwas mehr kosten, zahlt sich aber in besser zugeschnittenen Empfehlungen und einem klareren Spotify Wrapped aus — ganz abgesehen vom Vorteil, dass Ihre Musik plötzlich nicht ausfällt, wenn jemand anderes auf einem anderen Gerät zu hören beginnt. Ein Familienplan beläuft sich auf 20 Dollar pro Monat und deckt bis zu sechs Personen ab, wodurch Ihre Hörschronik wirklich Ihre eigene bleibt. Mit der Investition erhalten Sie die exklusive Hoheit über Ihre Musikfavoriten und bereiten sich optimal auf das nächste Spotify Wrapped vor.