- Die Bundesnetzagentur hat mit dem Abschluss des sechsten Planfeststellungsverfahrens für den SuedOstLink einen weiteren bedeutenden Schritt in der Transformation des Energiesektors genehmigt. Der Abschnitt C2 des SuedOstLinks erstreckt sich über 90 Kilometer von Marktredwitz nach Pfreimd und wird ausschließlich unterirdisch verlegt. Frühzeitige Baugenehmigungen erlauben den zügigen Start von vorbereitenden Maßnahmen wie Unterquerungen und Rodungen, um den Baufortschritt zu beschleunigen. Der SuedOstLink, der bis 2030 vollständig in Betrieb sein soll, gilt als zentrale Achse der Energiewende mit zwei Leitungen von 540 und 520 Kilometern und jeweils 2 Gigawatt Leistung. TenneT und 50Hertz sind verantwortlich für die Umsetzung, sowie künftige Wartung und Betrieb des Projekts.
Die fortschreitende Entwicklung der deutschen Infrastruktur zeigt sich eindrucksvoll in den jüngsten Entscheidungen der Bundesnetzagentur. Mit dem Abschluss des sechsten von insgesamt neun Planfeststellungsverfahren für den SuedOstLink wird ein weiteres Kapitel in der Transformation des Energiesektors aufgeschlagen. Der Abschnitt C2 erstreckt sich von Marktredwitz nach Pfreimd und genehmigt eine weitere Etappe dieses bedeutenden Projekts der Energiewende, die eine Länge von 90 Kilometern umfasst. Ein bemerkenswertes Merkmal dieses Vorhabens ist die ausschließliche Erdverlegung durch die Betreiberfirma TenneT. Gleichzeitig sind neue Teilinfrastrukturen wie eine Kabelabschnittsstation nahe Weihern und eine Lichtwellenleiter-Zwischenstation in Leonberg im Plan enthalten.
Fortschritt durch vorzeitige Baugenehmigungen
Die Genehmigungen der Bundesnetzagentur, die bereits im Frühjahr 2024 begannen, erlaubten TenneT den vorzeitigen Start einiger Bauarbeiten. Diese frühzeitigen Genehmigungen haben es ermöglicht, den Großteil der vorbereitenden Erschließungsarbeiten wie etwa die Unterquerung von Straßen und Fließgewässern in geschlossener Bauweise sowie Rodungsarbeiten zügig voranzutreiben. Eine Innovation im Bereich der Bauverfahrenstechnik stellt die Anlage von Rohren für die unterirdische Verlegung der Leitungen dar, die den Eingriff in die Landschaft minimal halten sollen.
Trassenführung und regionale Anbindung
Der SuedOstLink-Abschnitt C2 beginnt nahe Marktredwitz, schwenkt in südöstliche Richtung gen Konnersreuth, um dann, sich verändernden geographischen Gegebenheiten folgend, seine Richtung mehrfach zu wechseln. Diese Route führt durch markante Landschaften Bayerns und umgeht geschickt Siedlungsgebiete wie Mitterteich und Tirschenreuth. Ab Windischeschenbach schwenkt die Trasse südwärts, meidet größere Ortschaften und führt östlich an Neustadt an der Waldnaab sowie Weiden in der Oberpfalz vorbei. Schließlich folgt eine westliche Wende nördlich von Pfreimd.
Energetische Hauptachsen für die Zukunft
Mit der finalen Publikation des Planfeststellungsbeschlusses am 3. März 2025 wird der nächste Meilenstein erreicht. Der SuedOstLink gilt als eine der Hauptachsen der Energiewende. Die beiden direkten Leitungen, Vorhaben 5 und das parallele 5a, messen respektive 540 und 520 Kilometer und sollen mit je 2 Gigawatt Leistung sowie 525 Kilovolt Spannung die Energietransportkosten effizient senken. Neben der Verbindung von Umspannwerken wie Wolmirstedt und Isar, respektive Ludwigslust-Parchim nach Isar, bildet der SuedOstLink das Rückgrat für den Hochspannungs-Gleichstromtransport von Nordostdeutschland nach Bayern. Ab 2027 soll der erste Leitungsstrang aktiv sein, während der zweite bis 2030 ans Netz gehen soll. Verantwortlich für die umfassende Umsetzung sind die erfahrenen Übertragungsnetzbetreiber TenneT sowie 50Hertz, welche auch die künftige Wartung und den Betrieb sicherstellen.