- Der Minister für Innere Sicherheit betont, dass unter Präsident Trump die Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigt würden. Die FEMA steht unter Kritik, da mehr als 190 aktuelle und ehemalige Mitarbeiter einen kritischen Brief gegen die Agentur unterzeichneten. Die FEMA-Mitarbeiter sehen sich mit internen Unruhen und bürokratischen Hindernissen konfrontiert, die ihre Effizienz beeinträchtigen. Eine neue Regel erfordert, dass Ausgaben über 100.000 Dollar von der DHS-Sekretärin persönlich geprüft werden, was zu Verzögerungen führt. Der Verlust erfahrener Mitarbeiter erschwert die Umsetzung neuer effizienter Maßnahmen in der FEMA.
Am Donnerstag erklärte der Minister für Innere Sicherheit, dass unter Präsident Trump die Bedürfnisse der Menschen besser berücksichtigt würden als unter vorherigen Regierungen. Bei einem öffentlichen Treffen des FEMA-Überprüfungsgremiums, das von Trump zu Beginn des Jahres einberufen wurde, um Reformen zu überwachen, ermutigte Noem die Zuhörer, offen über positive Erlebnisse mit der Trump-Administration zu sprechen. Es war eine bemerkenswerte Anweisung, zumal die Woche nicht freundlich für FEMA war. Mehr als 190 aktuelle und ehemalige FEMA-Mitarbeiter unterschrieben einen kritischen Brief gegen die Agentur. Darunter waren 35, die sich mit ihrem Namen identifizierten, und viele von ihnen wurden beinahe sofort in bezahlten Verwaltungsurlaub geschickt.
Unruhen innerhalb der Belegschaft
Der Brief erschien nach einem ereignisreichen Sommer in den USA, wobei Kritiker bemängeln, dass die Reaktion auf Hilferufe aus bestimmten Bundesstaaten unzureichend gewesen sei. FEMA-Mitarbeiter berichten, dass Mitarbeiterfluktuation und bürokratische Richtlinien, die die Vertragsgenehmigungen blockieren, die Behörde schwächen. Angesichts der Frist, bis zum Ende des Geschäftsjahres alle Verträge zu unterzeichnen, wird die Agentur kritisch beobachtet. Dies betrifft insbesondere die Reaktion auf Katastrophen in Texas, die als hochkarätigstes Ereignis des Jahres galt. Mit der Intensität der atlantischen Hurrikansaison in Sicht, sind die Mitarbeiter besorgt, dass die Behörde nicht ausreichend gerüstet ist. Jennifer Forester, eine Analystin, schrieb ihren Namen unter den Brief, um ein Signal zu senden. Die Ernsthaftigkeit betonte sie mit der Aussage, dass menschliche Leben auf dem Spiel stehen.
Management und Reformen
Eine Erklärung der FEMA weist die Kritik zurück, indem sie betont, dass Reformen immer schwierig sind. Vor allem jene, die am Status quo festhalten, scheinen den Dienst an den amerikanischen Bürgern vergessen zu haben. Eine ähnliche Vorgehensweise hatte die Umweltschutzbehörde im Juli gezeigt, als etwa 140 ihrer Mitarbeiter einen öffentlichen Brief unterzeichneten. Ein FEMA-Mitarbeiter äußerte Bedenken, dass die Agentur auch versuchen könnte, die anonymen Unterzeichner ausfindig zu machen. Der Kontext dieser Entwicklungen wird auf die wachsende Überwachung der internen Vorgänge zurückgeführt.
Ein weiterer Aspekt ist die bürokratische Neuerung, dass Ausgaben über 100.000 Dollar einer persönlichen Prüfung durch die DHS-Sekretärin Kristi Noem unterstellt werden müssen. Diese Implementierung behindere, laut Angestellten, die Fähigkeit von FEMA, effizient und schnell auf Krisen zu reagieren. Regeländerungen im Juni, wie diese, führte zu Verzögerungen bei Katastrophenhilfe, was national kritisch betrachtet wird. Der Rücktritt des Leiters für Rettungseinsätze im städtischen Bereich im Juli wurde teils diesen Änderungen zugeschrieben. Internberichte und Vertragsdaten deuten auf einen erheblichen Druck hin, die Abwicklung offener Verträge bis zum Ende des Finanzjahres zu beschleunigen.
Verantwortlichkeiten und Herausforderungen
Das Problem setzt sich fort, denn die Verluste erfahrener Mitarbeiter erschweren die Umsetzung neuer effizienter Maßnahmen. Bereits im Mai war ein erheblicher Verlust an institutionellem Wissen zu verzeichnen. Personelle Veränderungen beeinflussen die juristische Abteilung, die für Vertragsüberprüfungen während Katastrophen zuständig ist. Die ehemalige Anteilnahme von neun Anwälten zu Beginn des Jahres hat sich fast vollständig aufgelöst. Besorgnis herrscht nun, wie angemessen die Behörde in der Hauptsturmzeit agiert. Der Ressourcenmangel trifft auf verzögerte Prozessabläufe, was die Effektivität der Reaktion in Frage stellt.