- Viele Familien setzen seit Jahren auf Amazon Alexa, müssen aber abwägen, ob der Wechsel zu Alexa+ sinnvoll ist. Alexa+ bietet kostenlosen Zugriff für Prime-Mitglieder und kostet 20 Euro pro Monat für Nicht-Abonnenten. Alexa+ ermöglicht schnellere Interaktion und Routinen können jetzt per Sprachbefehl erstellt werden. Apple bietet tiefere Integration in sein Ökosystem, was die Sammlung und Weitergabe von Nutzerdaten reduziert. Der Umstieg von Alexa auf Apple HomeKit kann Herausforderungen mit inkompatiblen Geräten mit sich bringen.
Seit vielen Jahren sind wir eine Familie, die auf Alexa von Amazon setzt. Mit der Neuerung in Form von Alexa+ fragen wir uns jedoch, wie lange wir weiterhin von den diversen Geräten umgeben sein möchten. Zugegeben, wir sind ohnehin Amazon Prime-Abonnenten. Der Upgrade wäre also kostenlos für uns, dennoch widerstrebt es, zu einem Produkt zu wechseln, das nichts bahnbrechend Neues bietet. Alexa+ verspricht für Nicht-Abonnenten von Prime Kosten von 20 Euro pro Monat, während es für bestehende Prime-Mitglieder kostenlos bleibt – ein kluger Schachzug zur Erhöhung der Prime-Anmeldungen.
Für einen kurzen Überblick: Alexa+ soll eine schnellere und einfachere Interaktion ermöglichen. Die Integration mit tausenden Diensten und Geräten, die im Alltag genutzt werden, ist geplant. Zudem können Alexa-Routinen jetzt per Sprachbefehl erstellt werden, anstatt ausschließlich über die App. Erschaffen von Musikstücken in Echtzeit mit Suno ist in Alexa+ enthalten, was bei Musikern für Unbehagen sorgt. Ein weiterer Punkt ist unsere bisherige maximale Ausstattung mit verschiedenen Amazon-Produkten: vom Echo im Wohnzimmer bis hin zum Echo Show 15. Der alltägliche Gebrauch zur Steuerung von Musik, Licht und Klimaalage ist etabliert und nicht mehr wegzudenken.
Smart-Home-Integration und Automatisierung
Was Smart-Home-Kontrolle betrifft, sind Amazon Alexa, Google Home und Apple HomeKit die drei großen Player auf dem Markt. Allesamt basieren auf künstlicher Intelligenz, die unsere Daten kontinuierlich sammelt. Amazon versucht, mit Apple’s Siri in seiner Technologie aufzuholen, die im Zuge der “Apple Intelligence”-Initiative einen Sprung nach vorne gemacht hat. Trotz Bedenken hinsichtlich Datenschutz stehen wir vor der Wahl, welches Unternehmen das kleinere Übel darstellt.
Unsere Entscheidung zugunsten von Apple resultiert aus der tieferen Integration in deren Ökosystem. Apple behält die Daten in der Regel für sich selbst, teilt diese also seltener mit Dritten für Marketingzwecke. Der Wechsel von Amazon zu Apple ist durch unsere bereits vorhandene Nutzung von iPhones, Apple Watches und iPads erleichtert, was die Umstellung weniger schmerzhaft macht.
Herausforderungen bei der Umstellung
Die Umstellung von Alexa auf Siri bringt einige Hindernisse mit sich. Apple’s abgeschottetes Ecosystem weist weniger Unterstützung für Drittanbieterprodukte auf. Gewöhnliche Smart Plugs von Amazon sind inkompatibel mit HomeKit, sodass eine neue Lösung erforderlich ist. Homebridge bietet hier Abhilfe, indem es nicht unterstützte Geräte in HomeKit integriert. Doch Homebridge basiert auf Open Source-Technologie, was Sicherheitsbedenken mit sich bringt. Vertrauen Sie daher auf weit verbreitete und bewährte Anwendungen. Unser Ansatz wird es sein, inkompatible Geräte gegen HomeKit-kompatible auszutauschen. Anbieter wie Lutron bieten hier hochwertige Alternativen, die nahtlos in bestehende Systeme eingebunden werden können.