- Meta plant die Einführung einer eigenständigen App für generative KI zwischen April und Juni. Die KI von Meta soll in bestehende Apps integriert und als separate App angeboten werden. Ein Abonnementmodell mit erweiterten Funktionen könnte zusätzlich angeboten werden. Metas umfangreiche Datenressourcen bieten der KI einen Personalisierungsvorteil. Marktanteile und die Fragmentierung im KI-Sektor könnten durch Metas Schritte beeinflusst werden.
Meta hat ehrgeizige Pläne, sich im Bereich der generativen KI zu etablieren. Die von Mark Zuckerberg geführte Firma plant, ihre Meta KI als eigenständige App auf den Markt zu bringen. Laut Quellen, die mit der Angelegenheit vertraut sind, soll diese Einführung zwischen April und Juni stattfinden. Neben der Grundversion könnte ein Abonnementmodell mit erweiterten Funktionen angeboten werden.
Die Einführung einer eigenen App noch in diesem Jahr könnte eine neue Säule im KI-Bereich darstellen, insbesondere angesichts der bestehenden Konkurrenz durch andere KI-Chatbots wie OpenAIs ChatGPT, Googles Gemini oder Perplexity. Meta enthüllte seine KI im September 2023 und begann, sie in seine bekanntesten Apps wie Facebook und Instagram zu integrieren. Diese KI ist in der Lage, in natürlicher, menschlicher Art zu kommunizieren und Bilder basierend auf Benutzereingaben zu erstellen.
Meta AI: Ein eigenständiger Weg
Indem Meta die AI nicht nur als Teil seiner sozialen Medien, sondern nun auch als separate App anbietet, zielt das Unternehmen auf eine intensivere und nützlichere Interaktion ab, wie von Insidern berichtet. Sollte ein Riese wie Meta tatsächlich seine eigene KI-App veröffentlichen, könnte das die Marktanteile neu verteilen und die Fragmentierung im Sektor der KI-Chatbots vorantreiben. Interessant hierbei sind Metas enorme Datenressourcen, die seiner KI einen entscheidenden Personalisierungsvorteil verleihen könnten. Gleichzeitig werfen diese Möglichkeiten natürlich Datenschutzfragen auf, die von Betroffenen aufgeworfen werden könnten.
Meta betrachtet das Jahr 2025 als den Zeitpunkt, an dem ein hochintelligenter und personalisierter AI-Assistent über eine Milliarde Menschen erreichen soll. Die Veröffentlichung einer eigenständigen App könnte ein entscheidender Schritt in diese Richtung sein. Währenddessen hat OpenAI-CEO Sam Altman bereits humorvoll reagiert und angedeutet, dass auch sein Unternehmen entsprechende Schritte erwägt. Die Hierarchie der KI-Industrie könnte durch diese Entwicklungen beträchtliche Veränderungen erfahren.