- Microsoft Edge hat eine neue RAM-Kontrollfunktion eingeführt, um die Speichernutzung zu begrenzen und Verlangsamungen zu vermeiden. Mit einem Schieberegler im Ressourcen-Kontrollpanel kann die RAM-Nutzung flexibel zwischen 1 GB und 31 GB eingestellt werden. Die RAM-Begrenzung lässt sich auch während des Spielens anpassen. Ein zu niedriges Limit kann zu Leistungsproblemen führen, daher empfiehlt es sich, verschiedene Einstellungen zu testen. Zusätzlich bietet Edge das neue Tool „Live Capture“ für eine Bild-in-Bild-Modus-Erstellung.
Microsoft hat in seinem Browser Edge eine neue Kontrollfunktion eingeführt, mit der Benutzer die Speichernutzung begrenzen können, um Verlangsamungen zu vermeiden. Diese Funktion, nun in der stabilen Version verfügbar, lässt sich im Leistungsbereich des Browsers aktivieren. Im Ressourcen-Kontrollpanel findet sich ein Schieberegler, der es ermöglicht, Edge bei Bedarf so wenig wie 1 GB oder bis zu 31 GB RAM zuzuweisen. Diese Begrenzung kann sowohl während des Spielens als auch jederzeit greifen. Die Einstellungen sind flexibel änderbar. Wird der Schieberegler vollständig nach rechts geschoben, zeigt der Browser „kein festgelegtes Limit“ an, bewegt man ihn jedoch anderweitig, erscheint das aktuelle Limit. Zwar könnte die RAM-Kontrollfunktion Ihr Spielerlebnis nicht drastisch verbessern, doch jede Kleinigkeit zählt.
Tipps zur optimalen Nutzung
Es ist jedoch Vorsicht geboten: Ein zu niedriges Limit, insbesondere bei nur 1 GB, könnte bei geöffneten Tabs zu Leistungsproblemen führen. Es empfiehlt sich deshalb, verschiedene Begrenzungen zu testen, um die beste Einstellung für das eigene System zu finden. Auch Chrome verfügt über Funktionen zur Leistungsverbesserung, wie Warnungen bei hohen Leistungsanforderungen und die “Memory Saver”-Funktion. Doch bieten diese Features nicht den gleichen Grad an Benutzerkontrolle, den Microsoft mit dem neuen RAM-Limit in Edge ermöglicht. Zusätzlich führt Edge das Tool „Live Capture“ ein, das die Erstellung eines Bild-in-Bild-Modus durch eine Art Screenshot-Funktion ermöglicht. Diese Innovation könnte den Browser für viele attraktiver machen.
Neuerungen im Vergleich
Obwohl Microsoft Edge über die Jahre fortlaufend Verbesserungen erfahren hat, neigen viele Nutzer aus Gewohnheit dazu, bei Google Chrome zu bleiben. Browser sollten schließlich im besten Fall unauffällig im Hintergrund arbeiten. Trends illustrieren jedoch, dass Leistungsoptimierung und innovative Funktionen wie die von Edge langsam die Nutzermeinungen beeinflussen könnten. Microsofts Bestreben, sich durch User-orientierte Neuerungen von anderen Wettbewerbern abzuheben, könnte letztlich so manchen Wechselanreiz bieten.