72 Prozent der Arbeitgeber nennen laut Fachkräftestudien den Mangel an qualifizierten Bewerbern als größtes Problem. In Marketing und Agenturen trifft das besonders auf SEO, Performance, CRM und E-Commerce zu. Wer heute sucht, muss Rollen klarer schneiden, Aufgaben sauber benennen und Erwartungen offenlegen. Sonst springen gute Leute ab, bevor das Gespräch beginnt.
Entscheidend sind nicht nur Jobtitel, sondern die Details: Braucht die Stelle eher technische SEO mit Screaming Frog und Logfile-Analysen oder Content-SEO mit Briefings und interner Verlinkung? Geht es um Google Ads mit sauberem Tracking, um HubSpot-Setups im CRM oder um Shopify-Operationen im E-Commerce? Auch Skills wie GA4, Looker Studio, Excel und Projektsteuerung werden oft unterschiedlich gewichtet. Genau dort entstehen die Missverständnisse zwischen HR, Fachabteilung und Bewerbern.
Der Markt sortiert sich gerade neu. Viele Teams erwarten mehr Spezialisierung, gleichzeitig wachsen Schnittstellenrollen zwischen Kreation, Media, Data und Tech. Wer passende Profile findet, achtet deshalb weniger auf Buzzwords und mehr auf belastbare Nachweise: Cases, Kennzahlen, Tool-Erfahrung und saubere Zusammenarbeit im Team. Das entscheidet oft schneller als ein schicker Titel oder ein langer Anforderungskatalog.









